BVLH zur BTW 2017

Druckversion der Seite: Position der AfD

Deutschland zuerst!

Die AfD stehe für die Förderung landwirtschaftlicher Familienbetriebe und Genossenschaften. „Bürokratie und Überregulierung durch EU, Bund und Länder“ wolle die Partei abbauen. Die AfD wendet sich „gegen die negativen Auswirkungen eines weltweiten Preisdumpings zulasten von Umwelt, Mensch und Tier“. Die landwirtschaftlichen Familienbetriebe müssten wieder in die Lage versetzt werden, von ihren Einkommen zu leben.

Unter dem Motto „Regionalisierung und Direktvermarktung“ will die AfD die „regionale Lebensmittelerzeugung durch bäuerliche Betriebe stärken“. „Hinderliche Vorschriften“ seien zu beseitigen. Regionale Erzeugungs- und Vermarktungsstrukturen würden „Ressourcen sparen, lokale Arbeitsplätze garantieren und das Land attraktiv“ machen. Für den Bereich der regionalen Lebensmittelerzeugung fordert die AfD „eine Rückführung der Gesetzgebungskompetenzen von der EU auf die Länderebene“.

Die AfD setze sich „für eine mitfühlende und würdevolle Behandlung aller Tiere“ ein. Tierschutzgesetze müssten gleichermaßen für alle gelten. Den Handel, die Bewerbung und die Einfuhr von Fleisch „aus tierquälerischer Schlachtung (Schächten)“ lehnt die AfD ab.

Der Verbraucherschutz sei für die AfD „einer der zentralen Politikbereiche“. Aus diesem Grund setze sich die Partei für eine „Renationalisierung des Verbraucherschutzes ein“. Die Partei fordert eine „transparente Kennzeichnung von Lebensmitteln mit verbraucherfreundlichen, genauen Angaben zu Herkunft, Inhaltsstoffen und Qualität“.

Nach Überzeugung der AfD hätten die offenen Grenzen des Binnenmarkts zu einer „starken Zunahme unsicherer und gefährlicher Produkte geführt“, weil sich „Hersteller und Importeure die Unbedenklichkeit ihrer Produkte weitgehend selbst bescheinigen könnten“. Dieser Entwicklung müsse durch eine „bessere personelle und materielle Ausstattung der Gewerbeaufsicht und Produktprüfung“ unter anderem bei Lebensmitteln begegnet werden.